Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Ich würde auch gerne am phphatesme Gewinnspiel teilnehmen, deshalb hier ein technischer Beitrag als Rezension.
PHPHatesMe.com (im Folgenden phm) ist eine Seite von und für PHP – Entwickler, was ich mittlerweile ja hauptberuflich bin.
Was hat das mit Hass zu tun? Manches an PHP ist nicht so dolle. Ein mehr oder weniger typisches gewachsenes Projekt, bei dem man ein paar Kinderkrankheiten mitschleppt. Das nervt manchmal. PHP war meine erste Programmiersprache, aber noch heute bin ich auf die Autocompletion angewiesen, wenn es um Funktionen, Unterstriche und die Needle-Haystack – Reihenfolge geht. Einfach schrecklich. Und die Backslashes in Namespaces hasse ich auch.
Ich besuche phphatesme nicht täglich, aber schon regelmäßig, und ich würde schon behaupten, dass vieles, was ich in letzter Zeit gelernt habe, durch phm angestossen wurde. Das Buch von “Joel on Software”, eines der besten, die ich bisher gelesen habe, habe ich durch phm gefunden.
Mit dem neuen Design wird phm mehr Magazin als Blog, was ich begrüße. Erst gestern habe ich dazu was interessantes gelesen. Vielleicht kann man das ja noch weiter treiben – allemal lesenswerter als ein PHPMagazin für 10 Euro. Ich warte immer noch auf die ersten PDF-Magazine von Blogs (etc.), die man bald offline auf seinem Ipad/Kindle/etc in der Bahn schmökert.
Für die Zukunft würde ich mir Wünschen, dass phm zum Leitfaden zur Eigenentwicklung wird. Schwachsinn wir genug verzapft, aber phm ist bisher in dieser Weise nicht groß aufgefallen. Auch werden meist Pro und Contra des behandelten Themas erwogen. Insofern könnten z.B. Anfänger an OOP herangeführt werden, Fortgeschrittene an Design Patterns und so weiter. Getreu dem Motto: Was kann ich als nächstes Lernen, um mich zu verbessern?